Mitarbeiterfotos: 9 Ideen und ein Ablauf, der funktioniert

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Kurz gesagt: Gute Mitarbeiterfotos sind einheitlich, aber nicht langweilig. Sie zeigen echte Menschen in einem gemeinsamen Look und werden so geplant, dass der Betrieb nebenher weiterläuft. Hier sind neun Ideen und ein Ablauf, der sich in der Praxis bewährt hat.

9 Ideen für Mitarbeiterfotos

  1. Klassisch vor neutralem Hintergrund. Zeitlos, einheitlich und für jede Teamseite geeignet.
  2. Im eigenen Büro mit unscharfem Hintergrund. Wirkt nahbarer und zeigt, wo Sie arbeiten.
  3. Am Arbeitsplatz in Aktion. Ideal für die Karriereseite: Bewerber sehen, wie der Alltag aussieht.
  4. Zwei Varianten pro Person. Ein ernstes und ein lachendes Bild – je nach Einsatz wählen Sie das passende.
  5. Gleiche Pose, unterschiedliche Persönlichkeiten. Einheitlicher Ausschnitt, aber jeder darf seine Haltung finden.
  6. Abteilungsfotos. Kleine Gruppen wirken lebendiger als ein riesiges Gesamtfoto.
  7. Ein Teamfoto draußen. Vor dem Firmengebäude oder an einem markanten Ort in der Nähe.
  8. Details aus dem Arbeitsalltag. Hände, Werkzeuge, Bildschirme – perfekt für Social Media.
  9. Ein Look, der nachwächst. Planen Sie von Anfang an, dass neue Kolleginnen und Kollegen später im gleichen Stil dazukommen.

So läuft ein Mitarbeiter-Shooting ab

  1. Briefing. In einem kurzen Gespräch klären wir Anzahl der Personen, gewünschten Look, Raum und Zeitfenster.
  2. Zeitplan. Jede Person bekommt einen 10-Minuten-Slot. So weiß jeder, wann er dran ist, und niemand wartet lange.
  3. Vorbereitung. Ihr Team bekommt eine kurze Checkliste: Kleidung, Farben, was mitbringen.
  4. Aufbau. Ich bringe Licht und Hintergrund mit und baue in etwa 45 Minuten in einem Besprechungsraum auf.
  5. Shooting. Eine Person nach der anderen. Jede wählt ihr Lieblingsbild direkt am Bildschirm aus.
  6. Lieferung. Innerhalb von 72 Stunden bekommen Sie alle Bilder retuschiert, nach Namen sortiert und in den passenden Formaten.

Was sollen Mitarbeitende anziehen?

Am besten das, was sie auch im Kundentermin tragen. Ruhige, einfarbige Töne funktionieren am besten, kleine Muster und große Logos eher nicht. Wenn das Team einheitlich wirken soll, hilft eine grobe Farbvorgabe, zum Beispiel „gedeckte Farben, kein Schwarz-Weiß-Kontrast“.

Was ist, wenn jemand fehlt?

Irgendwer ist immer krank oder im Urlaub. Kein Problem: Fehlende Personen und neue Mitarbeitende fotografiere ich später im gleichen Look nach. Deshalb lohnt es sich, Licht und Hintergrund beim ersten Termin genau festzuhalten.

Wie viel Zeit sollten Sie einplanen?

Als Faustregel gilt: Aufbau etwa 45 Minuten, dann rund 10 Minuten pro Person. 20 Mitarbeitende schaffen wir an einem Vormittag, 50 an einem Tag – so war es zum Beispiel beim ADAC mit 50 Mitarbeiterportraits.

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